Versicherungsoptimierer.net - Finanzlexikon - X

Finanzlexikon - X

Xenomärkte (xeno markets):

Das Angebot und die Nachfrage nach Finanzprodukten auf Märkten ausserhalb des eigenen Währungsgebiets; in der Regel bezogen auf aufsichtlich kaum überwachte Plätze.

– Siehe International Business Company, Offshore Finanzplätze.

– Vgl. Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 75 ff. (Gefahren von Geschäften im ausländischen Schattenbankbereich.

Quelle: Professor Dr. Gerhard Merk, Siegen

Xetra (Exchange Electronic Trading):

Elektronisches Handelssystem für Wertpapiere, an der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main, im Jahr 1997 eingeführt. Es hat den Aktienhandel in Deutschland durchschaubarer, schneller und auch billiger gemacht. Freilich steht dem Anleger hier ein Ausführungsanspruch - anders als an der Präsenzbörse der Kursmakler und Skontroführer - nicht zu.

– Siehe Ausführungsanspruch, Börse, elektronische.

– Vgl. Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 189 (Manipulation des Systems), Jahresbericht 2005 der BaFin, S. 199 (Klagen über ungerechtfertigte Gebühren), Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 173 (Iceberg Orders m Xetra-System), Jahresbericht 2008 der BaFin, S. 143 f. (trotz anderer Handelsplätze wie Chi-X und Turquoise hält Xetra die Spitzenposition bei Dax-Werten).

Quelle: Professor Dr. Gerhard Merk, Siegen

XXX-Insurance-Linked Securities, XXX-ILS (so auch im Deutschen gesagt):

Verbriefungspapiere, welche das Sterblichkeits-Risiko bei in den USA abgeschlossenen Lebensversicherungen an Anleger weltweit weiterreichen. Dies ermöglicht die Freisetzung von Eigenkapital bei den Lebensversicherern. Denn aufgrund der sehr strengen "Regulation XXX" der Versicherungsaufsichtsbehörde (National Association of Insurance Commissioners, NAIC) in den USA müssten ansonsten alle Risiken durch Unterlegung voll gedeckt sein.

– Siehe Embedded-Value Verbriefung, Insurance Linked Securities, Katastrophen-Anleihen, Retrozession, Risikoteilung, Terror-Papiere.

Quelle: Professor Dr. Gerhard Merk, Siegen